Kriegstagebuch 4. März 1917

Nahrungsmittelaufständen in Petrograd

Eine Szene von den Nahrungsmittelaufständen in Petrograd.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 4. März 1917:

Heimatfronten

Russland: Nahrungsmittelaufstände in Petrograd (und am 6. und 7. März),
Frankreich: Tuberkulärer Ex-Soldaten Flaggen-Tag.
Großbritannien: Das Kriegsministerium entscheidet sich dafür, 9 Tank-Bataillone zu bilden (mit insgesamt 1.000 Pamzer).

Westfront

Frankreich: General d’Esperey (Nördliche Armee-Gruppe) bittet Nivelle vergeblich, die sich zurückziehenden deutschen Truppen angreifen zu dürfen (sowie ebenfalls am 6. März). Am 9. März fragt er nach Panzern an.
Aisne: Französischer Vorstoss zwischen den Flüssen Oisne und Aisne, südlich von Mouvron.
Somme: Die britische 8. Division (1.137 Verluste) nimmt Bouchavesnes zusammen mit 217 Kriegsgefangenen und wehrt sechs Gegenangriffe ab.
Verdun: Die deutsche 28. Division bricht beim Caurieres-Wald durch.

Ostfront

Deutschland: Hoffmann-Tagebuch-Notiz ‘die russische Armee verschlechtert sich’.
Rumänien: Rumänische Truppen werden in der Nähe von Calieni beschossen, verlieren am 8. März den Magyaros-Höhenrücken und scheitern am 10. und 28. März, diesen zurückzuerobern.

Südfronten

Isonzo: Die Italiener bilden das Gorizia-Verteidigungskommando aus 3 Korps für den Abschnitt vom Mt.Kuk bis zum Mt.Santo unter General Capello. Dadurch wird die italienische Zweite Armee auf das IV. Korps reduziert.
Ein österreich-ungarischer Angriff östlich von Görz wird zurückgeschlagen. Die Italiener nehmen Höhen in den Costabella-Bergen. Auch Kämpfe in den Dolomiten.

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