Kriegstagebuch 4. Juni 1915

Italiener ueberschreiten Isonzo

Italienische Truppen beim Überschreiten des Isonzo.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 4. Juni 1915:

Südfronten

Italienische Front: Nach den unerwartenden Überschwemmungen ermöglicht der fallende Wasserstand des Flusses Isonzo der italienischen Dritten Armee (Herzog von Aosta) diesen schließlich in voller Stärke zu überqueren.

Ostfront

Galizien: Die Russen beenden die seit dem 27. Mai verlustreichen Angriffe gegen die österreich-ungarische Vierte Armee. Die österreich-ungarischen Truppen verkleinern den Brückenkopf der russischen 2. Schützen-Division südlich des Flusses Prut.

Mittlerer Osten

Gallipoli, Helles Brückenkopf – Dritte Schlacht von Krithia: 30.000 alliierte Soldaten (6.500 Verluste) gewinnen nur 250-500 Meter auf einem 1,6 km breiten Frontabschnitt. Die neuseeländische und australische Division hat bisher schon 4.332 Mann Verluste von einer ursprünglichen Stärke von 8.543 Mann bei der Landung.

Seekrieg

Adria: Die ersten deutschen Küsten U-Boote UB 1 und UB 15 kommen per Schienentransport in Pola an und werden von der österreich-ungarischen Marine als U 10 und U 11 geführt.
Konstantinopel: UB 8 trifft ein.
Ostsee: Das britische U-Boot E9 (Horton) beschädigt den deutschen Zerstörer S148 und einen Dampfer schwer (2 Besatzungsmitglieder kommen ums Leben).

Luftkrieg

Großbritannien: Versuchter Angriffe in der Nacht vom 4./5. Juni auf London durch das deutsche Marine-Luftschiff L 10 und auf Hull durch SL3. L 10 bombardiert stattdessen Gravesend, wo es 8 zivile Opfer gibt.

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