Kriegstagebuch 31. Mai 1917

Appell zum Kauf von US-Kriegsanleihen

Appell zum Kauf von US-Kriegsanleihen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 31. Mai 1917:

Heimatfronten

USA: Wilson unterschreibt Anleihen über 10.000 Dollar für den Liberty Loan (Kriegsanleihen).
Österreich-Ungarn: Kaiser Karl verspricht eine liberale Nachkriegsverfassung.
Deutschland: 118.000 Zivilisten (79.000 Frauen, Jugendliche oder ältere Männer) jetzt bei Militärdienststellen im Einsatz, es gibt aber immer noch 260.000 Mann Truppen in der Heimat oder in besetzten Gebieten.
Großbritannien: Der Brot-Verbrauch im Mai liegt 10% unter dem vom Februar.

Westfront

Flandern: Artillerie-Duelle um Ypern und Wytschaete; täglich bis zum 5. Juni.
Aisne – Meuterei bei der französischen 77. Infanterie-Division (bis zum 6. Juni): 150 Mann der 157. Leichten Infanterie-Brigade und des 97. Infanterie-Regiment werden inhaftiert und entwaffnet. Bei einem fast gleichartigen Vorfall bei Leichten Infanterie der 60. Brigade, welche sich weigern zu Front abzurücken um die Marokkanische Division zu unterstützen, werden disziplinarische Maßnahmen verhängt.

Luftkrieg

Westfront: Das Royal Flying Corps hat 361 Verluste seit dem 27. April.
Großbritannien: Der Chef des britischen Generalstabs leitete eine Konferenz zur Heimatverteidigung. Dabei wird vorgeschlagen, 24 erfahrene Flugabwehr-Beobachter aus Frankreich zu holen, um diese auf Leuchtschiffen einzusetzen. Jedoch schreibt Feldmarschall French an das Kriegsministerium, daß zu wenige Flugzeuge zur Verfügung stehen.

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