Kriegstagebuch 31. März 1943

Zar Boris III. von Bulgarien

Zar Boris III. von Bulgarien (links) mit Offizieren seines Heeres. Boris traf im Januar 1941 mit Hitler auf dem Berghof zusammen, zeigte Reserve gegenüber dem Ansinnen, dem Dreimächtepakt beizutreten, tat dies am 1.März 1941 trotzdem und erwarb nach dem Balkanfeldzug große Teile Griechenlands. Boris lehnte aber trotz Drängens der Achsenmächte eine Kriegserklärung an Rußland ab. Sein Tod am 28. August 1943 erfolgte unter rätselhaften Umständen und war ein schwerer Verlust für das Achsenbündnis – möglicherweise war Mord im Spiel.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 31. März 1943:

Politik

Deutschland: König Boris von Bulgarien besucht Hitler zu militär-politischen Gesprächen, insbesondere im Hinblick eines möglichen türkischen Kriegseintritts oder einer alliierten Invasion auf dem Balkan.

Seekrieg

Pazifik: 9 japanische Schiffe wurden vom amerikanischen Unterseeboot Wahoo während des März versenkt.
Handelsschiffs-Verluste im März 1943: 92 alliierte Schiffe mit zusammen 538.695 Tonnen im Atlantik, 28 alliierte Schiffe mit 154.694 Tonnen in anderen Gewässern.
31 Schiffe der Achsenmächte mit 96.763 Tonnen im Mittelmeer, 37 japanische Schiffe mit 147.540 Tonnen im Pazifik.
13 U-Boote im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt (weltweit insgesamt 17 deutsche U-Boote verloren), 26 neue U-Boote in Dienst gestellt, 412 U-Boote aller Typen insgesamt vorhanden.

Luftkrieg

Deutschland: Der 29 Jahre alte Generalmajor Peltz, ein großer Taktiker und Stuka-Ass, wird zum ‘Angriffsführer England’ ernannt – in einem Versuch, die erlahmte Offensive der deutschen Luftwaffe gegen Großbritannien neu zu beleben.

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