Kriegstagebuch 31. März 1917

deutscher Stützpunkt für U-Boote und Zerstörer

Ein deutscher Stützpunkt für U-Boote und Zerstörer.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 31. März 1917:

Seekrieg

Für den März belaufen sich die alliierten Handelsschiffsverluste auf 556.775 Tonnen mit 310 Schiffen (die deutschen offizielle Zahlen geben 564.497 Tonnen und 281 alliierte Schiffe an, einschließlich 61.917 Tonnen im Mittelmeer). Von 1.200 britischen Kohlenschiffen, welche im März nach Frankreich in Konvois verkehrten, gingen nur 3 Schiffe verloren. 3 deutsche U-Boote gingen verloren.

Westfront

Deutschland: Die Verpflegungsstärke der Armee beläuft sich auf 7.630.456 Mann.
Frankreich: Im März wurden 150 leichte Panzer Renault FT-17 bestellt.

Luftkrieg

Westfront: Im März verliert das Royal Flying Corps 120 Flugzeuge. Die deutschen Jagdflugzeuge melden 60 alliierte Flugzeuge im Februar und März für Verlust von 7 Maschinen abgeschossen zu haben.

Heimatfronten

Großbritannien: Nur noch Vorräte an Weizen und Getreide für 9 Wochen im Land. Es gibt jetzt 300 Kriegsrentenausschüsse (68.269 Witwenrenten). Der erste WAAC-Mitglieder (weibliche freiwillige Helfer) treffen in Frankreich ein (6.023 bis zum 12. März 1918).
Russland: Die Roheisenproduktion ist auf 17,6% der Menge vom ersten Quartal 1916 abgefallen.
Italien: Der Krieg kostet 30 Millionen Britische Pfund pro Monat (730 Millionen Britische Pfund bisher).

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