Kriegstagebuch 31. Dezember 1918


 Präambel der endgültigen Verfassung des Deutschen Reiches

Die Präambel der endgültigen Verfassung des Deutschen Reiches, welche am 11. August 1919 verabschiedet wird. Erstmals seit 1848 wurden Grundrechte vorangestellt.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 31. Dezember 1918:

Heimatfronten

Deutschland: Im Vorwärts wird der Entwurf einer deutschen Verfassung veröffentlicht. Der Landsturm wird demobilisiert und aufgelöst.
USA: Kriegsindustrie und Eisenbahnverwaltung aufgelöst.
Großbritannien: 288.438 Truppen wurden bisher demobilisiert und 124.680 ehemalige britische Kriegsgefangenen haben die Verteilungslager erreicht. Die Zahl der nationalen Munitionsarbeiter wurde von 306.000 auf 136.000 reduziert. 12.276 von 21.698 Rüstungsverträgen wurden aufgekündigt. Letzte Sitzung des Kriegskabinetts der Koalition. Im Laufe des Jahres 1918 stieg die Arbeitslosigkeit auf 1,1 %, die Gewerkschaftsmitglieder stiegen um 19 % an. Nur 5.000 Arbeitstage sind durch Streiks vor dem Waffenstillstand verloren gegangen und die Einfuhren stiegen um 19 % an, während die Ausfuhren um 5 % abgefallen sind. Die Schiffstonnage sank gegenüber Ende 1914 um fast 20 % und die jährlichen Geburten waren mit 848.519 die niedrigsten des Krieges.

Westfront

Demobilisierung des deutschen Landsturms. Foch wird mitgeteilt, dass die Amerikanischen Expeditionsstreitkräfte AEF ab dem 1. März 1919 um 5 Divisionen pro Monat in den besetzten Gebieten reduziert werden.

Ostfront

Die Rote Zweite Armee erobert Ufa – das Tor zum Ural – und Sterilitamak zurück.

Seekrieg

Großbritannien: Fisher besucht den Flugzeugträger Furious in Rosyth und sagt dabei voraus, dass der nächste Krieg in 20 Jahren stattfinden wird.

Luftkrieg

Großbritannien: Tod von Hauptmann W. Leefe Robinson an der Spanischen Grippe (Victoria Cross, 23 Jahre alt), welcher am 14. Dezember aus der Kriegsgefangenschaft nach Hause zurückgekehrt war.

Politik

Großbritannien: Wilson und Balfour verlassen London in Richtung Paris.

Neutrale

Holland: Die Regierung erlaubt eine normale Bootsdurchfahrt über die Flüsse.

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