Kriegstagebuch 30. September 1915

Französische Wachen führen deutsche Gefangene  ab

Französische Wachen führen deutsche Gefangene während der Schlacht in der Champagne ins Hinterland.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 30. September 1915:

Westfront

Sir J. French und Kitchener gratulieren in einem Tagesbefehl dem Britischen Expeditionskorps. Der König sendet eine Nachricht an Sir John French.
Champagne: Geringe französische Geländegewinne. Joffre kündigt die Beendigung der Operationen an, bei denen 25.000 Kriegsgefangene und 150 Kanonen eingebracht wurden – aber kein Durchbruch erzielt werden konnte.

Südfronten

Italienische Front: Weitere italienische Angriffe auch in Schnee und Eis.
Serbien: Die Heeresgruppe Mackensen und die deutsche Elfte Armee (Gallwitz) werden gebildet.

Naher Osten

Gallipoli – Suvla-Brückenkopf: Die britische 10. Division wird nach Saloniki verschifft.
Gallipoli – Helles-Brückenkopf: Das britische VIII. Korps hat nur 15.212 einsatzfähige Soldaten und es gibt viele Kranke.

Afrikanische Fronten

Zwei südafrikanischen Stabsoffiziere werden nach Ostafrika geschickt, um den Einsatz südafrikanischer Truppen auf diesem Kriegsschauplatz zu prüfen.

Seekrieg

Mittelmeer: ​​13 deutsche U-Boote (von insgesamt 44) befinden sich nun dort. 8 auf See, 5 in Konstantinopel plus 11 österreich-ungarische Boote.
Italien: Vizeadmiral Camillo Corsini wird der neue Marineminister.

Neutrale

Schweiz: Der deutsche Botschafter aus Bern berichtet dem Reichskanzler über die Friedensvorstellungen von Lenin.

Heimatfronten

Großbritannien: Der Leiter des Special Branch – Thomson – erreicht, daß der Verlage Constable das amerikanische Buch Die Sozialisten und der Krieg zurückzieht.

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