Kriegstagebuch 30. Mai 1916

britische Grand Fleet läuft in die Nordsee

Die britische Grand Fleet läuft in die Nordsee aus.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 30. Mai 1916:

Seekrieg

Nordsee: Der Royal Navy Room 40 gibt eine Frühwarnung zu einer Unternehmung der deutschen Hochseeflotte heraus und meldet, daß sich bereits 16 deutsche U-Boote auf See befinden. Der Hauptverband der Grand Fleet unter Jellicoe verlässt Scapa und Invergordon um 22 Uhr. Das Schlachtkreuzer-Geschwader unter Beatty läuft aus Rosyth aus.
Adria: Konteradmiral Mark Kerr übernimmt die britische Adria-Flotillie Ende Mai.

Westfront

Verdun: Die Franzosen ziehen sich von der Straße Béthincourt-Cumieres und dem Wald Caurettes in Richtung Chattancourt zurück. Danach drücken die Deutschen sie nach Cumieres zurück. General Knobelsdorf entscheidet, die Offensive nur am Ostufer fortzusetzen, trotz der Erfolge von Gallwitz am Westufer.
Frankreich: Das schwere Artillerie-Programm beginnt; es werden 4.690 schwere Geschütze bestellt.

Südfronten

Italienische Front: Das österreich-ungarische XX. Korps sichert den Mt. Pria Fora (1.653 m südwestlich von Arsiero) nach blutigen Kämpfen, nachdem die italienischen Soldaten, welche ihn besetzten sollten, sich auf dem Weg zum Gipfel verirrt haben.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: 300 rhodesische Soldaten erobern ‘Deutsche Brücke’, westlich von Bwiko, welches Smuts am 31. Mai besetzt. Dort hält er an, um die Versorgung für seine auf halbe Rationen gesetzte Truppe zu erleichtern.

Luftkrieg

Westfront: Regen und niedrige Wolken behindern die Flugtätigkeit.

Heimatfronten

Frankreich: Ein großes Programm für die Artillerie-Produktion mit Modernisierungen und Motorisierung wird angenommen.

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