Kriegstagebuch 30. März 1915

deutsche Lange 15-cm-Kanone

Für den Stellungskrieg an der Westfront 1915 reaktiviert: die alte deutsche Lange 15-cm-Kanone in ausgebauter Feuerstellung.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 30. März 1915:

Westfront

Flandern: Die Nachrichtenoffiziere des XV. Korps der französischen Zehnten Armee erfahren von deutschen Kriegsgefangenen, daß umfangreiche Vorbereitungen zum Einsatz von ‘erstickenden Gasen’ (d.h. Chlorflaschen) in der Nähe von Zillebeke, östlich von Ypern, getroffen werden.
Champagne: Die Kathedrale von Reims unter Artilleriebeschuss.
Vogesen: Ein deutscher Gegenangriff im Fecht-Tal erreicht Herrenberg.

Südfronten

Serbien: Der österreich-ungarische Flussdampfer Belgrad versucht in der Nacht vom 30./31. März die alliierte Donau-Blokade zu durchbrechen, läuft aber auf eine russische Mine und wird von serbischen 75-mm-Kanonen versenkt.

Ostfront

Die Moral im österreich-ungarischen Hauptqurtier ist ‘unter Null. Der Chef (Conrad von Hötzendorf) hört nie auf zu murren.’

Afrikanische Fronten

Südwestafrika: McKenzies südafrikanische Zentral-Streitmacht (11.000 Mann) besetzt das 130 km von Lüderitz landeinwärts gelegene Aus.

Heimatfronten

Großbritannien: Der König bietet die absolute Alkoholabstinenz im königlichen Haushalt für die Dauer des Krieges an.

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