Kriegstagebuch 30. Dezember 1915

Start eines Zeppelins.

Start eines Zeppelins.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 30. Dezember 1915:

Südfronten

Saloniki: Erster Zeppelin-Angriff.

Luftkrieg

Saloniki: Erster deutscher Luftangriff (durch Zeppeline), wobei ein griechischer Hirte am Stadtrand getötet wird. Der Vorfall lässt die Griechen aber kalt.

Neutrale

Griechenland: Der französische General Sarrail lässt im besetzten Salonik die Konsule und 54 Mitarbeiter der Mittelmächte verhaften.

Westfront

Artois: Deutsche Soldaten lassen 5 unterirdische Minen in der Nähe von Loos explodieren.
Elsass: Französische Truppen erobern Reh-Felsen und Hirzstein im Abschnitt vom Hartmannsweilerkopf.

Afrikanische Fronten

Kamerun: Ebermaier verlässt mit der deutschen Nachhut Jaunde.
Ostafrika: Die ersten südafrikanischen Truppen landen in Mombasa an.

Seekrieg

Deutschland: Generalstabschef Falkenhayn befürwortet den unbeschränkte U-Boot-Krieg gegen Großbritannien als das Seekriegs-Gegenstück zur geplanten Offensive bei Verdun gegen Frankreich. Admiral von Holtzendorff ist davon überzeugt, daß nur etwa 650.000 t neuer alliierter Handelsschiffsraum 1916 gebaut wird, aber etwa 70 deutsche U-Boote jeden Monat 160.000 t versenken können.
Nordsee: Der britische Kreuzer Natal wird durch eine interne Explosion im Cromarty Firth zerstört, wobei es 304 Tote gibt.
Östliches Mittelmeer: Das deutsche U-Boot ​​U 38 (Valentiner) torpediert und versenkt das P & O-Passagierschiff Persia ohne Vorwarnung ca. 100 km vor Kreta . Es gibt dabei 334 Tote, darunter 2 US-Bürger einschließlich des Konsuls von Aden.

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