Kriegstagebuch 3. September 1917

Deutsche Soldaten in Riga

Deutsche Soldaten rasten vor einer Kirche im eroberten Riga.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 3. September 1917:

Ostfront

Baltikum: Die deutsche 2. Garde- und die 1. Reserve-Divisionen dringen in Riga ein und melden viele tausend Kriegsgefangene eingebracht und 150 Kanonen erbeutet zu haben, aber die Russen halten immer noch den südlichen Teil der Zugangsstraße und der Eisenbahnstrecke.
Rumänien – Schlacht von Marasesti endet: Die deutschen Truppen dringen nur 8 km auf einer 30 km breiten Front vor, wobei sie 18.000 Kriegsgefangene einbringen und 22 Kanonen erbeuten. General Morgen meldet 61 rumänische Gegenangriffe, welche seit dem 19. August zu 65.000 Mann deutscher Verluste geführt haben sollen.

Seekrieg

Ärmelkanal: Der bewaffneter Enter-Danpfer HMS Dundee wird durch ein U-Boot versenkt.
Ostsee: Die letzten 2 russischen Zerstörer verlassen Riga (bis 1940) und verminen dabei den Golf.

Heimatfronten

Großbritannien: Munitionettes (Munitions-Arbeiterinnen) erhalten 2 Schilling 6 Pence mehr pro Woche.
Italien: Mittlerweile hat der Kohle-Mangel – und obwohl Großbritannien im August 690.000 Tonnen geliefert hat – 75% der Eisenbahnzüge zum stehen gebracht. Die verbleibenden Züge verwenden Holz oder Kohle aus Schiffsbeständen. Segelboote müssen vor allem zur Verteilung von Waren verwendet werden.

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