Kriegstagebuch 3. September 1914

österreich-ungarische Gefangene in Polen

Österreich-ungarische Soldaten marschieren in russische Kriegsgefangenschaft nach ihrer Niederlage.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 3. September 1914:

Ostfront

Galizien: RUZSKI BESETZT LEMBERG, die Hauptstadt der österreich-ungarischen Provinz. Die Russen machen viel Beute und organisieren eine Regierung am nächsten Tag.

Westfront

Frankreich: Deutsche Kavallerie erreicht Ecouen, nur 13 km vor Paris. Die Schlacht um Lothringen endet. Lanrezac wird entlassen, Franchet d’Esperey ersetzt ihn. Das Britische Expeditionskorps überquert den Fluss Marne. Bülow besetzt Reims.
Der französische Komponist Alberich Magnard (49 Jahre) kommt in seinem brennenden Haus in der Nähe von Senlis ums Leben, nach dem er 2 deutsche Ulanen erschossen hat.

Seekrieg

Nordsee: Das Torpedo-Kanonenboot HMS Speedy sinkt durch eine Mine in der Nähe der Humber-Mündung.

Luftkrieg

Westfront: Aufklärungsflugzeuge des englischen Royal Flying Corps warnen davor, dass die Erste Armee von Kluck wieder nach links rotiert. Sie überwachen Kluck lückenlos, als er in einen Marnebogen zwischen der französischen Fünften und Sechsten Armee marschiert.
Die französischen Piloten Bellinger und Watteau entdecken unabhängig voneinander, dass sich die deutschen Truppen in Richtung Südosten drehen, weg von der Verteidigungslinie vor Paris und in Richtung des Fluss Marne.
Großbritannien: Der Admiralität wird die Heimatluftverteidigung übertragen.

Neutrale

Italien: Papst Benedikt XV wird gewählt.

Heimatfronten

Frankreich: Die Pariser Börse schließt.

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