Kriegstagebuch 3. Mai 1916

Hölle Verdun

Die Hölle – der Horror von Verdun.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 3. Mai 1916:

Westfront

Verdun: Französische Truppen erstürmen deutsche Stellungen nordwestlich vom Mort Homme (Hügel ‘Toter Mann’), aber 500 deutsche Geschütze auf einer 1,5 km breiten Frontlinie zerschlagen Hügel 304 bis zum 5. Mai, wobei ein französisches Bataillon auf 3 Mann zusammengeschossen wird.

Naher Osten

Persien: Der russische General Baratow nimmt Kasr-i-Shirin an der Grenze (180 km von Bagdad entfernt) und erfährt von der Kapitulation von Kut per Funk. Am 15. Mai nimmt er Khanikin.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: belgische Truppen besetzen Shanzugu am Kivu-See, sowie Kigali am 6. Mai.

Seekrieg

Nordsee: Das Wetter vereitelt einen britischen Trägerangriff mit Vindex und Engadin auf die Zeppelin-Hallen von Tondern (bis zum 4. Mai), aber die Kreuzer Galatea und Phaeton zwingen den Zeppelin L7 zur Notwasserung. Das britische Unterseeboot E31 vernichtet ihn später und rettet 7 Überlebende und übersteht dabei einen Treffer mit einer 15-cm-Granate und einen Rammversuch vom deutschen Kreuzer Rostock. Die Hauptflotten beider Seiten unternehmen vom 4. bis 5. Mai eine kurze, ereignislose Unterstützungsaktion.

Luftkrieg

Ostfront: Der Zeppelin ZX11 greift Luninetz an, während LZ86 die Eisenbahnlinien von Minsk bombardiert.

Heimatfronten

Russland: Ex-Kriegsminister General Sukhomlinow wird wegen des Vorwurfs des Verrats verhaftet.
Großbritannien: Eine 10%-Reduzierung vom Einsatz von elektrischen Licht wird angefordert, um Kohle zu sparen.

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