Kriegstagebuch 3. März 1918

Friede von Brest-Litowsk

Unterzeichnung des Friedensvertrages von Best-Litowsk.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 3. März 1918:

Ostfront

RUSSISCH-DEUTSCHER FRIEDEN VON BREST-LITOWSK: Russland verzichtet auf die baltische Staaten, Polen, Weißrussland, Finnland und drei armenische Distrikte an das Osmanische Reich. 630.000 österreich-ungarische Kriegsgefangene kommen nach Hause.
Südrussland: Terek-Kosaken-Sowjetrepublik erklärt.
Finnland: Rote Garde-Offensive für den 9. März festgesetzt.
Estland: Die deutsche Achte Armee besetzt Narwa (ca. 140 km westlich von Petrograd) nach der Vertreibung von 1.600 Rotgardisten und Matrosen. Sie hat seit dem 18. Februar 17.000 Russen und 1.500 Geschütze für 109 Mann Verluste erbeutet. Hoffmann befiehlt den Vormarsch anzuhalten, außer in der Ukraine.

Seekrieg

Russland: Das Diktat der Mittelmächte von Brest-Litowsk beraubt Russland, mit Ausnahme von Kronstadt, alle Marinestützpunkte in der Ostsee. Auch für Odessa und Nikolajew wird die Abrüstung und die Stillegung der russischen Kriegsschiffe in diesen Häfen bis zu einem allgemeinen Friedensvertrag vorgeschrieben.
Nordsee: Erste Mine von der Nordsee-Sperre im Gebiet B bis zu 80 km von den Orkney-Inseln entfernt verlegt.

Heimatfronten

Deutschland: R. Görings Stück Seeschlacht in Berlin eröffnet. Der Kaiser befiehlt Fahnen in jeder Stadt zu hissen und ein schulfreier Tag, um den Frieden mit Russland zu feiern.
Osmanisches Reich: Die Muslime von Samsun massakrieren alle Armenier.


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