Kriegstagebuch 3. Februar 1917

 Inneren eines deutschen U-Bootes

Im Inneren eines deutschen U-Bootes.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 3. Februar 1917:

Seekrieg

Östlicher Atlantik: U 53 versenkt den US-Getreidefrachter Housatonic vor den Scilly-Inseln; ein britisches Schiff rettet die Mannschaft.
Adria: Der Herzog von Abruzzen legt sein Amt als italienischer Marine-Oberbefehlshaber nieder, Admiral Cutinelli wird sein Nachfolger bis zum 23. Juni. Vize-Admiral Thaon di Revel wird wieder Marinestabschef sowie Oberbefehlshaber der gesamten italienischen Marine am 16. Februar.
Italien schafft eine Inspektion für Verteidigung des Nationalen Seeverkehrs (27. Februar) gegen U-Boote mit Befehlsrecht über die Verteidigung des Schifffahrtverkehrs. Nachtfahrten, Nutzung von neutralen Gewässern und Fahrten entlang der Küsten, Bewaffnung von Handelsschiffen und Begleitschutz bei Tageslicht werden intensiv genutzt. 3 experimentelle Drei-Schiff-Konvois laufen aus Gibraltar am 27. Februar aus. Am Ende des Krieges gibt es 392 Geleiter, 103 Flugzeuge (60 Angriffe auf U-Boote), 7 Luftschiffe, 702 Küstengeschütze (letztere feuern 167 mal auf U-Boote).

Westfront

Frankreich: Das Portugiesische Expeditions-Korps trifft ein (die ersten von 55.084 Mann) unter General Tamagnini de Abreu.
Somme: Britischer Vorstoss von ca. 450 Metern östlich von Beaucourt, über 100 Kriegsgefangene werden eingebracht.

Politik

USA: Die Regierung beendet ihre Beziehungen zu Deutschland, nachdem U 53 das amerikanische Frachtschiff Housatonic vor den Scilly-Inseln versenkt hat.
Russland: Die alliierte Delegation speist mit dem Zaren in Zarskoje Selo.
Frankreich: Portugiesische Truppen landen in Frankreich.

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