Kriegstagebuch 29. September 1914

Briten bei französischer 75-mm-Kanone

Britische Offiziere beobachten wie eine französisches 75-mm-Schnellfeuerfeldgeschütz einsatzbereit gemacht wird.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 29. September 1914:

Westfront

St. Mihiel: Der deutsche Frontkeil zementiert sich.
Frankreich: Die französischen Truppen werden in der Nähe von Roye, Lassigny und Chaulny zurückgeschlagen. Das französische XXI. Korps versucht einen Probeangriff vor Thiepval am Fluß Somme.
Antwerpen: Das deutsche Bombardement intensiviert sich. Die Forts Koningshoycht, Lier und Kessel liegen unter starken Feuer. Gouverneur Generalleutnant Deguise bereitet Evakuierungspläne vor. Er will Termonde am Westufer der Scheldte offenhalten, um eine Rückzugsmöglichkeit für die 100.000 Mann starke belgische Feldarmee zu haben. Die Evakuierung in Richtung Gent verläuft dann fast ohne Zwischenfälle per Eisenbahn in den Nächten bis zum 7. Oktober.

Ferner Osten

Tsingtau: Die deutschen Verteidiger werden vom Prinz-Heinrich-Hügel verdrängt und geben 5 der ‘Kaiser’-Forts im äußeren Festungsring auf.

Seekrieg

Persischer Golf: Die britische Schaluppe HM Espiegle läuft in den Schatt-al-Arab, dem Eingang zum Persischen Golf. Der bewaffnete Hilfskreuzer Dalhousie folgt nach.

Neutrale

USA: Der ehemalige deutsche Kolonialminister Dr. Dernburg warnt in Los Angeles davor, daß Großbritannien ‘die Welt beherrschen wird, wenn es den Krieg gewinnt.’

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