Kriegstagebuch 29. Mai 1916

zerstörtes Verdun

Ein französischer Soldat sitzt in der zerstörten Stadt Verdun. Die Kette der Forts sollten feindliche Geschütze aus der Stadt heraus halten, aber bis 1916 hat die Reichweite der Artillerie deutlich zugenommen und Verdun wurde heftig beschossen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 29. Mai 1916:

Westfront

Verdun: Erfolglose deutsche Angriffe auf Hügel 304, sowie nordwestlich von Cumieres, wo die Gräben allerdings durchbrochen werden.

Ostfront

Der Kaiser und Generalstabschef Falkenhayn besuchen Hindenburg und Ludendorff in Kaunas.

Südfronten

Italienische Front: Die Italiener verlieren den Mt. Aralta, Pria Fora (die italienische Bisagno-Brigade gewinnt und verliert ihn mehrmals) und räumen Asiago.

Naher Osten

Mesopotamien: Die britischen Gefangenen aus Kut werden in drei Gruppen aufgeteilt: Briten, Hindus und Muslims.
Armenien: Der Überraschungsangriffe von Vehip Pascha schwächt das russische I. Kaukasus-Korps. Die türkische 29. Division erobert bis zum 31. Mai Mamahatun zurück und erbeutet 2 Kanonen.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: Sheppards Pangani-Fluss-Kolonne lagert in der Nähe von Mabirioni, nachdem sie 185 km in einer Woche marschiert sind. Die NRFF nimmt Neu-Langenburg, die deutsche Bezirks-Hauptstadt norwestlich vom Malawisee.
Marokko – Schlacht von Cued Khellal: Französische Truppen erstürmen Stellungen von Stammeskrieger.

Seekrieg

Ost-Atlantik: U 75 (Beitzen) legt in einer Sonderunternehmung 22 Minen vor der Westküste der Orkneys, nachdem ein am 26. Mai ein abgehörter britischer Funkmitschnitt vom Norweger Lange an die deutsche Abhörstation Neumunster weitergegeben wurde. Darin betont die britische Admiralität plötzlich ihr Interesse an Minenräumoperationen entlang dieser lang vernachlässigten Schiffahrtsroute.

Neutrale

Mexiko: US-Oberst Dodd besiegt Pancho Villa.

Heimatfronten

Großbritannien – Zivile Opfer bis heute: 550 getötet, 1.616 verwundet.

KretaTipp
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