Kriegstagebuch 29. März 1918

Schaden der Paris-Kanone

Eine Schar Neugieriger besichtigt ein wenig von dem Schaden, den eine Granate aus der “Paris-Kanone” angerichtet hat.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 29. März 1918:

Heimatfronten

Frankreich: Die Paris-Kanone verursacht 165 zivile Opfer in der Kirche St.Gervais. Der Senat stimmt dafür, den Jahrgang für 1919 zum Militärdienst einzuziehen.
Großbritannien: Karfreitags-Zeitungen mit ersten Nachrichten über die ernste Kriegslage.

Westfront

Somme: Die deutsche Offensive erschlafft, entlang der Ancre nördlich von der Somme. Es beginnt eine Ruhepause bis zum 3. April. Der Kaiser wird über die Lage in Mons informiert. Lüttwitz III. Korps drängt die anglo-französischen Truppen bis zu 3.200 Meter auf einem über 11 km breitem Frontabschnitt zwischen Avre und Luce zurück.

Ostfront

Ukraine: Die deutsche 2. Kavallerie-Division besetzt Poltawa.

Politik

USA: Lloyd George schickt US-Präsident Wilson ein Telegramm zum sofortigen Einsatz der US-Truppen plus 120.000 Mann Verstärkungen pro Monat nach Europa zu schicken (Clemenceau ebenfalls am 31. März).
Österreich-Ungarn: Außenminister Czernin drängt Kaiser Karl, eine Offensive an der italienischen Front zu beginnen, um Hindenburg zu unterstützen.

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