Kriegstagebuch 29. Dezember 1914

Winston Churchill

Winston Churchill als Marineminister im 1. Weltkrieg .

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 29. Dezember 1914:

Geheimkrieg

Großbritannien: Churchill schreibt einen Brief an Premier Minister Asquith und fordert, daß die Royal Navy in die Ostsee eindringen soll und die Landung russischer Truppen für einen für Marsch auf Berlin zu unterstützen. Desweiteren schreibt er: ‘Gibt es nicht andere Möglichkeiten als unsere Armee nach Flandern zu senden, um dort Stacheldrähte zu spannen ?’. Churchill und Lloyd George präsentieren am 31. Dezember Alternativ-Pläne zu dem Westfront-Einsatz der britischen Armee.
Niederlande: Das Ex-Mitglied des Britischen Parlaments und Betrüger Trebitsch Lincoln trifft einen deutschen Offizier in Den Haag, um als Doppelagent den britischen Geheimdienst mit falschen Informationen zu versorgen.

Westfront

Argonnen: Französischer Vorstoß bei Apremont.

Ostfront

Galizien: Die stark bedrängten österreich-ungarischen Truppen ziehen sich zurück.

Naher Osten

Armenien – Sarikamish: Entscheidender Tag, als 18.000 türkische Soldaten mit ca. 20 Kanoen gegen General Przevalski 14.000 Russen mit 34 Kanonen und zahlreichen MGs anstürmen. Die türkische 30. und 31. Division werden zurückgeschlagen und verlieren Alisofu. Die türkische 17. Division dringt in einem nächtlichen Angriff in die Stadt ein, wird aber aufgerieben (davon ca. 800 Kriegsgefangene). Das türkische IX. Korps ist jetzt nur noch 3.000 Mann stark.

Afrikanische Fronten

Südost-Kamerun: 360 Französisch Soldaten besetzen Bertua nach einem dreitägigen Kampf.

Politik

Serbien: Der Ministerpräsident bittet König Nikolaus von Montenegro vergeblich, einen Waffenstillstand mit Österreich-Ungarn zu vereinbaren.

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