Kriegstagebuch 29. April 1917

Manfred und Lothar von  Richthofen

Manfred von Richthofen (rechts) und sein jüngerer Bruder Lothar. Später begonnen, erreichte Lothar eindrucksvolle 40 Luftsiege. Lothars Kampfstil war viel emotionaler als der seines älterern Bruders und brachte ihn oft in Schwierigkeiten und er wurde mehrmals im Einsatz verwundet – aber im Gegensatz zu Manfred überlebte er den Krieg.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 29. April 1917:

Luftkrieg

Westfront: Richthofen erzielt 3 Luftsiege (sein 50. bis 52.) in drei Einsätzen, darunter ein Spad-Jäger zusammen mit Bruder Lothar. Anschließend Mittagessen in der Messe mit Vater Major Baron Albrecht von Richthofen.

Westfront

Artois: Die britische 2. Division nimmt deutsche Schützengräben südlich von Oppy ein.
Aisne: Nivelle entlässt Mangin (ersetzt am 2. Mai durch Maistre).
Marne und Champagne: 200 Mann des französischen 20. Regiments fliehen aus den Chalons-Kasernen in die Wälder, anstatt nach vorne zur Front abzurücken.

Ostfront

Russland: Generalstabschef Alexejew zum Kriegsminister ‘Die Situation in der Armee wird jeden Tag schlimmer; Informationen … von allen Seiten deuten darauf hin, dass die Armee systematisch auseinanderfällt.’ Der Kriegsminister-Befehl Nr. 213 gibt alle Strafverfahren an Disziplinargerichte weiter (Offizier als Präsidenten, plus 2 Soldaten gewählt für 6 Monate) mit Ausnahme während des Einsatzes, aber die Anwendung unterscheidet sich von Armee zu Armee.

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