Kriegstagebuch 28. März 1918

Ende im Stacheldraht

Das Ende im Stacheldraht – gefallener deutscher Soldat in einem spanischen Reiter.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 28. März 1918:

Westfront

USA: Pershing unterstellt die amerikanischen AEF-Einheiten zur Verfügung von Foch.
Artois – VIERTE SCHLACHT VON ARRAS: Ludendorffs Operation Mars scheitert mit 9 Divisionen gegen 4, um die Nordflanke seiner ‘Fronteinbuchtung’ gegen die britische Dritte Armee und Arras selbst zu bereinigen. Lokale deutsche Angriffe gegen Amiens kommen 5 km voran. Die Deutschen nehmen Hamel, Mezieres und Demuin, können aber nicht den Rückzug der britischen XIX. Korps von Rosieres verhindern. Um 16:30 Uhr wird der britische General Rawlinson durch Gough ersetzt (abberufen). Französische Gegenangriffe nehmen 3 Dörfer. Ludendorff befiehlt die Durchführung der Flandern-Operation Georgette. In den geschätzten 8 bis 10 Tagen zuvor (schließlich 12 Tage) befiehlt er alle Anstrengungen zu unternehmen, um Amiens zu sichern. Der britische König besucht das BEF bis zum 30. März.

Luftkrieg

Westfront: Das Royal Flying Corps verliert 58 Flugzeuge bei Tiefflug-Einsätzen, dabei 7 deutsche Flugzeuge abgeschossen, 40 Tonnen Bomben abgeworfen und 242.000 Schuss MG-Munition verfeuert.

Naher Osten

Mesopotamien: Britische Panzerwagen nehmen Ana mit der dortigen Funkstation ein und fahren 118 km weiter bis zum 29. März.

Seekrieg

Atlantik: Der Unterseekreuzer U 157 hält das spanische Passagierschiff Infanta Isabel de Bourbon an und untersucht es.

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