Kriegstagebuch 28. Juli 1916

Deutsche Artilleristen sitzen an der Ostfront neben ihrem 77-mm-Feldgeschütz

Deutsche Artilleristen sitzen an der Ostfront neben ihrem 77-mm-Feldgeschütz. Der getarnte Munitionswagen ist fast leer und deutet auf ein vorhergehendes Gefecht hin.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 28. Juli 1916:

Ostfront

Die Brussilow-Offensive wird fortgesetzt.
Pripjet: 250.000 Russen (Gasgranaten-Barriere auf einem Teil des Abschnitts) gegen 115.000 deutsch-österreich-ungarische Truppen. Die russischen Generäle Lesch und Kaledin überqueren teilweise den oberen Stochid, die Garde-Armee nimmt 3 Dörfer, 46 Kanonen, 65 MGs und 11.000 Kriegsgefangene.
Galizien: Der russische General Sacharow dringt in Brody ein. Brussilows Siebte und Neunte Armee greifen entlang des Dnjestr an, erstere überquert den Fluss Korpyets nach Norden hin am 31. Juli und nimmt ca. 8.000 Kriegsgefangene und erbeutet 33 Kanonen.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: Das südafrikanische motorisierte Korps (Deventers 2. Division) besetzt Dodoma auf der Zentral-Eisenbahnstrecke, 160 km davon nun in britischer Hand.
Tanganjikasee: Die belgische Süd-Brigade besetzt den Endbahnhof Kigoma, ein selbstversenktes Kanonenboot und eine Kanone vom Kreuzer Königsberg werden gefunden.

Luftkrieg

Großbritannien: 6 deutsche Marine-Luftschiffe werfen in der Nacht vom 26./29. Juli 69 Bomben über Norfolk und Lines ab, es gibt aber keine zivilen Opfer.
Schlacht an der Somme: Guynemer überlebt in seiner Nieuport 86 Treffer und kann eine LVG als seinen 11. Luftsieg abschiessen.
Westfront: 4 Martinsyde Scouts der 27. Squadron bombardieren erfolgreich mit 2 x 100-kg und 3 x 18-kg-Bomben den Bahnhof von Mons. 14 anglo-deutsche Luftkämpfe.

KretaTipp
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