Kriegstagebuch 28. Februar 1918

Deutsches U-Boot auf See.

Deutsches U-Boot auf See. Bis 1918 hatten die Unterseeboote eine Größe und Form angenommen, mit welchen auch die Schlacht im Atlantik des 2. Weltkriegs ausgetragen wurde.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 28. Februar 1918:

Seekrieg

Alliierte und neutrale Schiffsverluste an U-Booten im Februar: 115 Schiffe (davon 68 britische mit 697 Toten) mit zusammen 318.174 t (davon britische 226.896 t). Die deutsche U-Boot-Zahl gibt 138 Schiffe mit 335.202 t an, einschließlich 37 Schiffe mit 84.118 t in Mittelmeer oder 574 Tonnen pro Seetag eines U-Boots, der höchste Wert seit Mai 1917.
Adria: Admiral Njegovan tritt als österreich-ungarischer Oberbefehlshaber zurück, um die ‘Verjüngung’ des Kommandos zu erleichtern.

Westfront

Großbritannien: Im Februar nimmt das BEF nur 312 deutsche Kriegsgefangene.
Deutschland: Allgemeine Vorbereitungszeit für die Frühjahrsoffensive abgeschlossen, einschließlich des Trainings für 56 Divisionen. Es stehen jetzt 180 Divisionen in Westen (6 kommen im Februar an).
Frankreich: Die Franzosen bestellen die ersten (970) Selbstfahrlafetten (Renault 75mm).
Aisne: Deutscher Angriff in der Nähe von Chavignon zurückgeschlagen.

Ostfront

Ukraine: Österreich-ungarische Truppen, einschließlich der polnischen Legion, dringen nördlich des Flusses Prut vor. Die Deutschen erbeuten die russische Pripet-Sumpf-Flottille und erreichen den Fluss Dnjepr bei Mosyr.

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