Kriegstagebuch 28. Februar 1915

'SS'-Klassen-Luftschiff

Eine unmarkiertes ‘SS’- Klassen-Luftschiff mit zwei Bauchflossen und einer Gondel aus dem Rumpf eines BE2c-Flugzeuges.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 28. Februar 1915:

Luftkrieg

Großbritannien: Admiral Fisher verlangt kleine, nicht-starre Luftschiffe mit ‘guter Geschwindigkeit’ für Anti-U-Boot- und Überwachungsaufgaben. Innerhalb von 21 Tagen wird der Prototyp der ‘SS’-Klassen-Luftschiffe (Sea Scout – Seeaufklärer) fertiggestellt. Die Hülle ist ein Gassack aus dem Willows-Luftschtschiff und die Mannschaftsgondel besteht aus dem Flugzeugrumpf einer B.E.2. 150 dieser Luftschiffe werden für die Seeüberwachung 1915-1918 gebaut.

Westfront

Marne: Deutscher Artilleriebeschuß von Reims bis zum 3. März.
Aisne: Soissons unter deutschen Artilleriebeschuß bis in den März hinein.
Champagne: Das französische Kolonial-Korps erstürmt ein deutsches Fort östlich des Oblique-Wald und die 3. Division erobert den Hügel 196 und treibt die Verteidiger 200 Meter nach Norden. Das französische 51. Infanterie-Regiment vom II. Korps hat seit dem 21. Februar 1.106 Mann Verluste erlitten, für 500 Meter Geländegewinn.
Argonnen: Französische Truppen nehmen Hügel 263.

Ostfront

Galizien: Der russische General Lechitski führt einen Gegenangriff mit 4 Korps gegen die österreich-ungarischen Verbände.

Seekrieg

Ärmelkanal: Erste Versenkung eines U-Boots durch ein Handelsschiff: Thordis rammt ein deutsches U-Boot vor Beachy Head.
Großbritannien: Während des Februar müssen 4 Vor-Dreadbought-Schlachtschiffe ihre Hauptbewaffnung zugunsten von 8 neuen Monitoren abgeben. Im Februar versenken deutsche U-Boote 8 Schiffe mit insgesamt 21.787 t.

Politik

Großbritannien: Churchill sendet dem britischen Außenminister Grey Vorschläge für die türkischen Kapitulationsbedingungen.

Heimatfronten

Großbritannien: Lloyd George Bangors Rede über die Dringlichkeit für Munition, ‘da es ein Belagerungskrieg ist’.

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