Kriegstagebuch 27. September 1914

Voisin 3

Frankreich führt den Voisin mit Druckpropeller ins Feld und ist damit die einzige Luftwaffe, welche ein Flugzeug mit einem serienmäßigen Maschinengewehr zur Verfügung hat. Dank des stabilen Metallrahmen ist es eine robuste Maschine, welche Bodenangriffe und auch strategische Bombenangriffe durchführen kann.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 27. September 1914:

Westfront

Erste Schlacht von Artois (bis zum 12. Oktober) beginnt.
Antwerpen: General Beseler setzt 125.000 Mann Truppen, einschließlich einem Artilleriepark aus 173 Belagerungsgeschützen und Pioniertruppen, ein. Die Deutschen nehmen erneut Malines.
Aisne: Petains 6. Division wehrt wütendene deutsche Angriffe ab.
Frankreich: Sir J. French fragt bei Joffre an, ob das Britische Expeditionskorps in Richtung Norden nach Flandern an den alliierten linken Flügel verschoben werden kann, um die Deutschen zu überflügeln.

Luftkrieg

Westfront: Französische Nachtbomber-Gruppe (le Groupe de Bombardement / GB1) aufgestellt mit 3 Staffeln von Voisin-Druckpropeller-Maschinen (‘Hühnerställe’) und Breguets.

Südliche Fronten

Albanien: Der Senat verkündet, daß Prinz Burham-ed-Din (Sohn des gestürzten türkischen Sultan Abdul Hamid) Regierungschef wird.
Bosnien: Österreich-ungarische Truppen drücken die serbische Kolonne wieder zum Fluss Drina zurück und beenden damit die Bedrohung im Rücken ihrer Sechsten Armee.

Naher Osten

Dardanellen: Der deutsche General Liman von Sanders befiehlt die Schliessung der Dardanellen für fremde Schiffe, deutsche Matrosen sollen die türkischen Küstenbatterien bemannen. Ein türkisches Torpedoboot mit deutschen Matrosen an Bord wird von der Royal Navy zur Rückkehr in die Dardanellen gezwungen.
Ägypten: Die britische 42. Territorial-Division schifft aus.

Ferner Osten

Tsingtau: Japanische Truppen erstürmen unter dem Verlust von 192 Mann den Prinz-Heinrich-Hügel im äußeren Verteidigungsring. 3 deutsche Kanonenboote versenken sich selbst.

Afrikanische Fronten

Kamerun: Die Alliierten besetzen Duala, eine feine Hafenstadt mit wertvoller Beute. Der deutsche Oberbefehlshaber, Oberst Zimmerman, hat die Stadt am Tag zuvor mit dem Zug nach Edea, 65 km landeinwärts, verlassen.

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