Kriegstagebuch 27. November 1918

Britische Soldaten mit Pickehauben

Britische Soldaten posieren mit erbeuteten deutschen Pickelhauben.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 27. November 1918:

Heimatfronten

Großbritannien: Asquith E. Fife Rede (Huddersfield am 28. November). Allgemeine Demobilisierung noch nicht möglich, ‘wichtige Männer’ werden aber im Voraus freigegeben, dann welche mit Gewerbe oder mit Arbeitsangeboten.
Deutschland: Bislang wurden über 1,5 Millionen alliierte Kriegsgefangene freigelassen.

Westfront

Frankreich: In einer Note an die französische Regierung behauptet Foch, dass der Rhein die zukünftige Westgrenze Deutschlands sein muss. Er befürwortet das Rheinland als Pufferstaat, von Deutschland getrennt und unbewaffnet, während es unter französischer Militärkontrolle steht: ‘Wer immer die Rhein-Brücken hält, ist Herr der Lage; er kann leicht eine Invasion abwehren und im Falle eines Angriffs den Krieg in das Land des Feindes tragen’. Frankreich wird somit vor einem immer bevölkerungsreicheren, wiederauflebenden, militaristischen Deutschland geschützt: ‘Jede andere Grenze ist schlecht für uns und kann uns illusorische Sicherheit geben, aber keine echte Sicherheit’. Marschall Foch wird in Straßburg von der Bevölkerung begrüßt.

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