Kriegstagebuch 26. Januar 1918

Der Sieg ist sicher

Mit dem populären Hindenburg wird in Deutschland für Kriegsanleihen geworben.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 26. Januar 1918:

Westfront

Deutschland: Die OHL veröffentlicht Der Angriff im Stellungskrieg, die ‘Bibel’ der 1918er-Offensiven und betont den Durchstoß in die Tiefe mit Luftunterstützung.
Somme: Die britische Fünfte Armee löst die französische Dritte Armee im Abschnitt von St. Quentin nach Süden bis Barisis, südlich des Flusses Oise, bis zum 30. Januar ab.
Flandern: Haig speist mit Asquith, der seinen überlebenden Sohn besucht.

Ostfront

DIE UKRAINE ERKLÄRT IHRE UNABHÄNGIGKEIT.
Sibirien: Provisorische sozialistische Regierung in Tomsk gewählt.
Finnland: Die Roten Garden mobilisieren um Mitternacht.

Seekrieg

Irische See: U-Boote versenken den Dampfer Cork aus Dublin und den spanischen Frachter Giralda, das fünfzigste Opfer.
Ärmelkanal: Das zurücklaufende U 109 explodiert in der Dover-Sperre. Nur fünf deutsche Hochsse-U-Boote versuchen im Januar die Sperre zu durchbrechen. Der britische Zerstörer HMS Leven greift das Küsten-U-Boot UB 35 mit Wasserbomben an und versenkt es nördlich von Calais.
St.-Georgs-Kanal: Das britische PC62 rammt und versenkt U 84.
Der verlustreichste Tag des Krieges für die deutschen U-Boote.

Luftkrieg

Frankreich: Deutsche Flugzeuge bombardieren Dünkirchen, Calais und Boulogne.
Kanada: 4.036 Flieger für das britische Royal Flying Corps im vergangenen Jahr ausgebildet (dabei 34 tödliche Unfälle). 200 ausgebildete Piloten pro Monat werden 1918 nach Großbritannien geschickt.

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