Kriegstagebuch 25. November 1942

Vorkriegsversionen der He 111 bei der Luftbrücke für Stalingrad

Ungetrübt von jeder Sachkenntnis und gegen alle Proteste verantwortlicher Offiziere der Luftwaffe, befiehlt Hitler die Luftversorgung der 6. Armee im Kessel von Stalingrad und verbietet den Ausbruch. Sogar völlig untaugliche Schulmaschinen, wie hier Vorkriegsversionen der He 111, mußte die Luftwaffe für die hoffnungslose Aufgabe opfern.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 25. November 1942:

Luftkrieg

Ostfront: STALINGRAD-LUFTBRÜCKE (vom 25. November bis 2. Februar 1943): Luftwaffen-Transportverbände, welche ab dem 30. November auch von Bomberverbänden unterstützt werden, versuchen Görings unüberlegtes Versprechen gegenüber Hitler zu erfüllen, die in Stalingrad eingeschlossene 6. Armee vollständig aus der Luft zu versorgen. Die Gesamtzahl der an der Luftbrücke beteiligten Flugzeuge steigt zwar von 320 im November auf 500 bis Anfang Dezember und auf 850 bis Ende Dezember, die versprochene Lieferung von 500 Tonnen per Tag kann jedoch nicht erfüllt werden. Die tatsächliche durchschnittliche Transportmenge liegt bei nur 100 Tonnen. Dabei gehen 489 Flugzeuge verloren (darunter 266 Ju-52 und 165 He 111).

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