Kriegstagebuch 25. Juli 1918

Skelett eines französischen Kanoniers

Skelett eines französischen Kanoniers. Wo es die Kampfhandlungen nicht erlaubten, läßt man die Gefallenen liegen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 25. Juli 1918:

Westfront

Champagne und Marne: Die Alliierten rücken 3 Kilometer vor, besetzen den Fare-Wald und erobern den Bereich von La Croise Range, Oulchy-le-Chateau und Villemontoire (10 km südlich von Soissons), zuletzt durch das französischen 67. Regiment (12. Division) gegen das preußische 79. Regiment. Ludendorff genehmigt den nächtlichen Rückzug zur Fare-en-Tardenois-Linie für den 27. Juli, die Verteidigung der Aisne-Vesle-Linie wird am 26. Juli angeordnet.

Ostfront

Russland: Das alliierte diplomatische Korps aus Wologda erreicht Archangelsk.
Ural: Die Tschechen nehmen Jekaterinburg ein und bilden eine Regionalregierung.

Luftkrieg

Westfront: Die RAF wirft über 288 Tonnen Bomben auf den rückwärtigen Bereich des deutschen Frontabschnitts von Amiens (bis zum 1. August). Die Deutschen melden 31 Flugzeuge für den Verlust von 4 eigenen abgeschossen zu haben.
Ägäis: Türkische Flugzeuge bombardieren die RAF-Station auf Imbros in der Nacht vom 25. auf den 26. Juli, wobei 60 Bomben einen Hangar in Brand setzen, in dem 7 Sopwith Camel Jäger zerstört werden. RAF-Vergeltungsangriffe gegen Galata (25./26. und 27. Juli).

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