Kriegstagebuch 25. Februar 1917

Herzog Albrecht von Württemberg

Herzog Albrecht von Württemberg, Feldmarschall des Deutschen Reiches, mit den Pour le Merite, den er am 27. August 1915 erhielt.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 25. Februar 1917:

Westfront

Frankreich: Ministerpräsident Briand schlägt vor: ‘Um die Einheit des Kommandos an der Westfront zu gewährleisten, wird der französische Oberbefehlshaber ab dem 1. März 1917 Autorität über die britischen Streitkräfte haben … in allem, was die … Operationen … Dispositionen … Zuteilung Von Material und Ressourcen für die Armee … betrifft. Haig und Robertson protestieren (der Plan wird am 27. Februar abgeändert).
Somme: Die 2. Division des BEF und das ANZAC-Korps kämpfen um Thilloys bis zum 2. März; südwestlich von Bapaume.
Flandern: General Sixt von Arnim übernimmt die Vierte Armee von Herzog Albrecht von Württemberg, der nun seine eigene Flandern-Heeresgruppe befehligt. Beide verbleiben im Kommando für die restliche Dauer des Krieges.

Seekrieg

Ärmelkanal: 11 deutsche Zerstörer (Tillessen) überfallen in der Nacht vom 25./26. Februar die Dover-Sperre, einschließlich eines 10-minütigen Beschuss von Margate und Broadstairs, wobei es 4 zivile Opfer gibt.
Ostatlantik – der ‘Overt Act’: Der Cunard-Liner Laconia wird durch ein deutsches U-Boot vor Fastnet versenkt (12 Tote, darunter 4 Amerikaner). US-Präsident Wilson beschließt, diesen letzten Vorfall als schlüssigen Beweis für das perfide und bösartige kaiserliche Deutschland anzusehen.

Ostfront

Baltikum: 100 britische Kriegsgefangene der Royal Navy Division treffen im Straflager Reiskatte (ca. 5 km hinter der Front) zum Bau von Gräben bis zum 10. Juni ein und geraten öfters unter russisches Feuer. Weitere 500 Kiegsgefangene treffen noch im Lager ein.

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