Kriegstagebuch 25. Februar 1916

Schneider-Panzer Versuchsprogramm

Der Schneider-Panzer bewältigt ein umfangreiches Versuchsprogramm.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 25. Februar 1916:

Heimatfronten

Die französische Armee bestellt 400 Schneider-Panzer (Lieferung bis zum 25. November 1916).

Westfront

Verdun: Castelnau trifft um 7 Uhr morgens ein. Deutsche Truppen nehmen Louvemont, werden aber am Dorf Douaumont bis zum 26. Februar zum stehen gebracht. Fall vom Fort Douaumont durch Leutnant Brandis Patrouille, da die Besatzung nach vier Tagen ununterbrochener Kämpfe eingeschlafen war. Ebenso Einnahme von Bezonvaux.
Westlich vom Schlachtfeld zieht sich die französische 37. afrikanische Division bei Belleville zurück und sprengt die Maas-Brücke in Bras. Um Mitternacht übernimmt Petain das Kommando in seinem Hauptquartier Souilly, südwestlich von Verdun. Er erkrankt aber an einer doppelseitigen Lungenentzündung.
Champagne: Ein französischer Angriff erobert die vor kurzem verlorenen Stellungen bei Bonnet d’Evêque zurück, 345 Kriegsgefangene werden eingebracht.

Ostfront

Russland: Der britische Militärattaché Oberst Knox findet bei der gesamten neuen russischen 110. Division westlich von Riga nur zwei professionelle Offiziere vor.

Mittlerer Osten

Persien: Baratows 4.400 Mann mit 20 Kanonen besetzen Kermanshah und zwingen Oberst Bopp 2.000 türkische Truppen über den Pai-Tak-Pass zurück.

Neutrale

USA: Präsident Wilson schreibt an Senator Stone, daß er nicht gewillt ist, daß Recht der Amerikaner auf ungehinderte Seereisen aufzugeben.

Geheimkrieg

Belgien: Deutschlands Forderungen hinsichtlich einer Marinebasis, der strategischen Eisenbahnnutzung und 60% der Kontrolle über Antwerpen beendet die geheimen belgischen Friedensfühler in Zürich (Schweiz).

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