Kriegstagebuch 25. Dezember 1918

Anatoly Pepelyaev

Anatoly Pepelyaev, Befehlshaber des Weißen Mittel-sibirischen Korps.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 25. Dezember 1918:

Ostfront

Ural: General Pepelyayevs Weißes Sibirisches Korps der Nordarmee (Kolchak) von General Gadja erobert und plündert Perm (Provinzhauptstadt und Industriestadt) bei einem überraschenden Vorstoss und nimmt 30.000 Kriegsgefangene, 50 Geschütze, 10 Panzerwagen, 248 MGs, 260 Motoren und 4.000 Eisenbahnwagen vom betrunkenen Lashewischs Roter Dritten Armee, welche ohne Unterstützung durch die Zweiten Armee bleibt. Die Weißen verlieren 5.000 Gefallene oder Erfrorene, darunter 444 Offiziere.
Nordrussland: Ein britischer Subalternoffizier wird ermordet in der Nähe von Murmansk aufgefunden. Der Mörder wird am 5. Februar 1919 erschossen.
Südrussland: Französische Truppen landen in Sewastopol an.

Westfront

Frankreich: Präsident Poincare bereist die Ardennen und besucht Sedan, Mezieres, Charleville, Rethel und Vouziers. In Sedan antwortet er auf eine Begrüßungsansprache: ‘Der Name Sedan ist untrennbar mit der traurigen Erinnerung an eine schmerzhafte Vergangenheit verbunden, aber heute ist es befreit, und der Strahl des Ruhmes, der es erhellt, kann nicht gelöscht werden’. Präsident Wilson verbringt den Weihnachtstag mit den Amerikanischen Expeditonsstreitkräften in ihrem Hauptquartier in Chaumont.

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