Kriegstagebuch 24. September 1918

Englische Soldaten bringen deutsche Gefangene ein

Englische Soldaten bringen erschöpfte, verwundete und demoralisierte deutsche Gefangene ein.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 24. September 1918:

Westfront

Deutschland: Die OHL informiert die Berliner Regierung, dass Waffenstillstandsverhandlungen unvermeidlich sind.
Somme: Anglo-französischer Angriff auf einem 6,5 Kilometer breiten Frontabschnitt östlich von Vermand bis auf 3 Kilometer vor St. Quentin heran. Die britische 1. und 6. Division mit 20 Tanks greifen Quadrilateral und Fresnoy (nordwestlich von St. Quentin) an und französische Truppen erobern 2 Dörfer westlich davon. Die beste Kriegswoche des BEF bei der Einbringung von Kriegsgefangenen mit 30.441 Deutschen bis zum 30. September.

Naher Osten

Palästina: Die britische 4. Kavallerie-Division nimmt 8.000 Kriegsgefangene an den Jordan-Furten am 23. und 24. September, wobei Kemal Pascha gerade noch so entkommen kann.

Heimatfronten

Deutschland: Kaiser Wilhelm II. besucht die Kieler U-Boot-Schule, spricht vor 400 U-Boot-Offizieren und Besatzungen von Minenlegern.
Frankreich: Die Vierte Kriegsanleihe wird genehmigt.
Großbritannien: Armee-Ausbildungsprogramm vorgestellt. Churchill trifft zum erstenmal S. Sassoon.

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