Kriegstagebuch 24. Mai 1916

 deutsche schwere Batterie mit 21-cm-Haubitzen

Eine deutsche schwere Batterie mit 21-cm-Haubitzen vor Verdun.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 24. Mai 1916:

Westfront

Verdun – Kämpfe entlang der gesamten Front: Die Deutschen nehmen wieder Fort Douaumont und den Wald von Caillette mit 100 Kriegsgefangenen. Der französische Divisionskommandeur Mangin fällt deswegen vorübergehend in Ungnade.
Französische Truppen erobern Teile von Cumieres am Westufer zurück. Eine französische Divisions-Artillerie auf dem Ostufer wird abgelöst, nachdem sie seit dem 21. April 180.000 Granaten verschossen hat und dabei 17 Geschütze durch deutsches Artilleriefeuer und 19 weitere durch Unfälle und Rohrkrepierer verloren hat.

Ostfront

Russland: General Brusilow von der Südfront schickt an Generalstabschef Alexejew ein Telegramm, dass er innerhalb einer Woche oder am 1. Juni angreifen kann. Das hätten ihm seine Armee-Befehlshaber telegraphiert. Die Offensive wird aber auf den 4. Juni verschoben, um der Westfront mehr Zeit für Vorbereitungen zu geben.

Geheimkrieg

Leutnant Slezkin und 20 Männer der russischen 10. Ingermanland-Hussaren durchschwimmen den Fluss Prut in einer nächtlichen Aufklärungsmission in der Bukowina durch das neutrale Rumänien. Alle Teilnehmer werden mit dem St.George-Kreuz ausgezeichnet.

Südfronten

Italienische Front: Starker Schneefall hält den Vorstoß des österreich-ungarischen VIII. Korps gegen den Berg Pasubio auf, aber es erobert an diesem Tag den Mt. Cimone gegen 2 italienische Alpini-Bataillone. Die italienische 27. Division ersetzt das zerschlagene V. Korps.

Luftkrieg

Westfront: Raoul Lufbery schließt sich der Esc Americaine an, welche ursprünglich aus 7 US-Piloten bestand.

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