Kriegstagebuch 24. April 1917

wilden Enthusiasmus und wehenden Fahnen auf dem Broadway

Mit wilden Enthusiasmus und wehenden Fahnen auf dem Broadway zieht Amerika in den Krieg.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 24. April 1917:

Heimatfronten

USA: Liberty Loan Act (‘Freiheits-Kriegsanleihen-Gesetz’) über 7 Milliarden US-Dollar (davon 3 Milliarden US-Dollar für die Alliierten) verabschiedet.
Russland: Die Ukraine verlangt Autonomie.
Frankreich: 155mm GPF-Kanone zum erstenmal bei Tests bei Paris abgefeuert.

Südfronten

Saloniki – Schlacht am See Doiran (bis zum 25. April): Die britische 22. und 26. Divisionen greifen um 21:45 Uhr auf einem über 4 km breiten Frontabschnitt an, aber unter dem Feuer von 147 bulgarischen Geschützen (einschließlich einer Batterie deutscher 15-cm Marinegeschütze) und 33 Scheinwerfern können sie nirgendwo die aus Betonwerken bestehende erste Linie auf einer steilen Hügelkette durchbrechen. Die britischen Verluste belaufen sich auf 3.163 Mann; die der Bulgaren und Deutschen auf mehr als 835 (davon 22 Kriegsgefangene) Mann, einschließlich bei 7 Gegenangriffen.

Naher Osten

Mesopotamien: General Cobbe besetzt Samarra (60 Meilen nördlich von Bagdad, Bahnhof am 23. April besetzt), nimmt 340 kranke und verwundete türkische Soldaten gefangen. Marshall drückt 2.000 Türken östlich über Adhaim und nimmt 160 Kriegsgefangene, aber große Hitze stoppt die Operationen.

Luftkrieg
Westfront: 5 von Richthofens Jagdflugzeugen überstehen Angriffe von 20 Jägern des Royal Flying Corps. Erste deutsche Kampfstaffel für spezielle Bodenangriff mit MGs und Handgranaten zur Unterstützung eines Infanterieangriffs gebildet.

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