Kriegstagebuch 23. Juni 1918

leichte Panzer LK II

Der leichte Panzer LK II mit 5,7-cm-Kanone. Die Eigenschaften eines erbeuteten britischen Whippet-Panzers wurden in ein abgewandeltes Fahrgestell eingebaut, aber bis zum Waffenstillstand wurden nur Prototypen fertig.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 23. Juni 1918:

Heimatfronten

Deutschland: 580 leichte LK II-Panzer werden bei Daimler bestellt, die jedoch noch mehr vor dem Waffenstillstand ausgeliefert werden.

Ostfront

Nord-Russland: Die britische ‘Syren’- und ‘Elope’-Streitkräfte (600 Mann unter Generalmajor Maynard) schließen sich den nordrussischen Expeditionsstreitkräften in Murmansk an. Maynard und 30 Mann fahren die Murmansker Eisenbahnstrecke ab dem 27. Juni nach Süden hinunter, besetzen Soroka am 29./30.. Juni und schicken 3 Rote Truppenzüge zurück.
Wolga: Der Zivilist Woroschilow übernimmt das Kommando über die 1.000-köpfige Rote Zarizyn-Gruppe (wahrscheinlich von Stalin eingesetzt).
Sibirien: Eine Weiße provisorische sibirische Regierung in Omsk gebildet; die allgemeine Mobilmachung wird bald verkündet.

Südfronten

Piave: Die italienische Achte Armee besetzt Nervesa um 13 Uhr und dann ganz Montello. Die dritte Armee nimmt am Candelu-Zenson-Abschnitt an der mittleren Piave 2.000 österreich-ungarische Kriegsgefangene.

Luftkrieg

Italienische Front: Erste Erbeutung eines intakten österreich-ungarischen Berg D.I Jagdflugzeuges (bester in Österreich entwickelter und gebauter Jägertyp), der von italienischen Jägern in Treviso zur Notlandung gezwungen wird. Bis zu 50 RAF-Flugzeuge greifen die österreich-ungarischen Verbände bei ihrem Rückzug über die Piave an.

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