Kriegstagebuch 21. September 1918

Flugzeuge greifen eine türkische Kolonne an

Britische Flugzeuge greifen eine türkische Kolonne in Palästina an.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 21. September 1918:

Luftkrieg

Palästina – Verheerendste Angriffe der RAF auf den Schlachtfeldern von 1914 bis 1918: Bristol-Fighter und S.E.5 (105 Flugzeuge im Kriegsgebiet) massakrieren oder zerstreuen innerhalb von 4 Stunden die Kolonne eines türkischen Korps, welche nach Jordanien hin absteigt mit 9,25t Bomben und 56.000 Schuss MG-Munition in über 84 Einsätzen (2 Flugzeuge verloren).
Mazedonien: Die RAF (45 einsatzbereite Flugzeuge) bombardiert bulgarische Truppen, die durch den Kosturino-Engpass nach Lyumnitas fliehen, wobei mindestens 700 Mann getötet und 300 Wagen zerstört werden. Anschließend greifen die Flugzeuge den Kryesna-Pass an und blockieren den Kresni-Engpass vom 28. bis 29. September. Insgesamt 782 Bomben abgeworfen bis zum 29. September.

Naher Osten

Palästina – Letztes ernsthaftes Infanterie-Gefecht: Die britische 10. Division erobert Nablus, wo Allenby mit Chetwode zusammentrifft. RAF-Massaker an einer Kolonne der türkischen Siebten Armee beim Abstieg in den Wadi Fara nach Jordanien. Das säubern bis zum 24. September bringt 87 Geschütze, 55 Lastwagen und 842 Wagen ein.

Westfront

Großbritannien: Der Kriegsminister warnt Haig vor schweren Verlusten wegen der geringen Rekrutierung zu Hause, aber der Feldmarschall beschließt, die geplante Offensive fortzusetzen.
Cambrai: Die britische 12. und 18. Division (mit 9 Tanks) erobert die Farm Le Petit Priel, östlich von Epehy. 119 Australier des 1. Bataillons weigern sich, anzugreifen und gehen zurück nach hinten.

Südfronten

Saloniki: 2 RAF-Beobachter von Airco D.H.9 berichten von 500 bulgarischen Wagen und Lastwagen im Rückzug um 10:40 Uhrn. Die Moral der Bulgaren fällt, während sie ihre Vorratslager niederbrennen. Italienische Truppen erobern die Höhe 1050 nach 15:30 Uhr und rücken bis zum 22. September 10 Kilometer vor. Bisher nur 5.000 bulgarische Kriegsgefangene.

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