Kriegstagebuch 21. Oktober 1914

Deutsche 150-mm-Haubitze bei Ypern

Eine deutsche 150-mm-Haubitze im Einsatz bei Ypern.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 21. Oktober 1914:

Westfront

Flandern: Der deutsche Angriff auf Dixmude scheitert (sowie am 23. Oktober); es greifen jetzt 7 Divisionen den belgische Abschnitt der Frontlinie an.
Schlacht von Langemarck (bis zum 24. Oktober): Haigs I. Korps des Britischen Expeditionskorps steht standhaft auf der Linie Zonnebeke-St.Julien-Langemarck-Bixschoote. Joffre besuchet Sir J. French (BEF) und den belgischen König Albert und verbietet dessen Idee, sich in einem befestigten Lager rund um Boulogne zu verschanzen. Feldmarschall French befiehlt die jetzigen Stellungen zu halten und stark zu befestigen.
Argonnen: Die Franzosen gewinnen etwas an verlorenem Boden zurück. Ähnliche, kleinere Operationen finden in den nächsten 5 Wochen statt.
Artois: Der deutsche Artilleriebeschuss zerstört den Glockenturm aus dem 16. Jahrhunder des Rathaus von Arras.

Ostfront

Polen: Schlacht von Kasimiryew. Der russische General Ruzski vernichtet den deutschen Weichselbrückenkopf.

Seekrieg

Nordsee: Französische Schiffe legen die ersten Seeminen vor Ostende, um deutsche U-Boote beim Ein- und Auslaufen zu behindern. Alliierte Schiffe beschiessen den Hafen am 23. Oktober.
Adria: Das moderne österreich-ungarische Schlachtschiff Radetzky wird nach Cattaro geschickt, wo es 2 französische – als Belagerungsgeschütze verwendetet – Schiffsgeschütze auf dem Berg Lovcen zerstört.

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