Kriegstagebuch 21. Juli 1917

Kerenski

Das Zögern von Kerenski bringt ihm Misstrauen vom Offizierskorps und den Revolutionären gleichermaßen ein.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 21. Juli 1917:

Heimatfronten

Russland: Kerenski befiehlt, nur 6 Bolschewiken (ohne Trotzki) zu verhaften und erlaubt nur die freiwillige Entwaffnung.
Großbritannien: Lloyd George sagt, daß die Nahrungsmittellieferungen für 1917/18 schon gesichert sind. Churchill sagt bei einer Rede in Dundee: ‘Wir sind das Herz, das Zentrum der Völkergemeinschaft. Wenn wir scheitern, scheitern alle.’

Ostfront

Baltikum – Russische Nordfront-‘Offensive’ (bis zum 23. Juli): Nur 2 von 6 vorgesehenen Divisionen greifen an (die 182. Division unter vorgehaltenen Waffen).
Galizien: Deutsche Truppen in der Nähe von Tarnopol, trotz des heroischen Widerstands der Panzerwagen des Royal Navy Air Service (5 Fahrzeuge verloren).

Politik

Großbritannien: Lloyd George sagt, dass die Rede des neuen deutsche Kanzlers bedeutet, dass das deutsche Militär gewonnen hat und die Rede vom 23. Juli sagt, dass Frieden nur zusammen mit dem deutschem Volk erreichbar sei.

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