Kriegstagebuch 21. Januar 1916

Kriegsbeschaedigtenschule

Eine deutsche ‘Kriegsbeschädigtenschule’ im Jahr 1916, wo verstümmelte und amputierte Soldaten mit Prothesen neue Tätigkeiten erlernen sollen.

Neutrale

Schweiz: Austausch von schwer verwundeten deutschen und französischen Kriegsgefangenen.

Politik

US-‘Oberst’ House zu Gesprächen in Paris, in Berlin am 26. Januar, kehrt nach Paris am 2. Februar zurück.

Ostfront

Erneute russischen Angriffe in Ost-Polen.

Südfronten

Albanien: Österreich-ungarische Patrouillen dringen in Skutari ein.

Mittlerer Osten

Mesopotamien – Schlacht von Hanna: Aylmers 7.600 Mann (2.741 Verluste) werden 38 km vor Kut durch 9.000 türkische Soldaten mit 26 Kanonen zurückgeschlagen. Zwar erhalten die indischen Truppen 2 Auszeichnungen mit dem Victoria Cross, aber nur wenige der Männer können die türkischen Gräben erreichen. Durch sintflutartige Regenfälle und schreckliche Kälte bis zum 31. Januar wird die Situation der Verwundeten und geschlagenen Truppe weiter verschärft.
Kut: Tigris-Überschwemmungen der nordwestlichen britischen Stellungen bis Mitte Februar. Die Türken geben ihre vorderen Gräben auf und ziehen sich am 27. Januar knapp 2 km zurück. Die belagerte britische Garnison wird auf halbe Ration gesetzt.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: ca. 600 britische Soldaten besetzen Longido, Mbuyuni (22. Januar) und erreichen Serengeti am 24. Januar. Eine deutsche Mine explodiert unter einem gepanzerten Zug in Macau am 22. Januar.

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