Kriegstagebuch 20. September 1916

Vergast und Verwundet

Vergast und Verwundet; ein britisches Kriegsgemälde.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 20. September 1916:

Westfront

Schlacht an der Somme: Rawlinson verschiebt den nächsten Angriff der britischen Vierten Armee bis zum 23. September. Er und Haig sind sich einig, dass die britische Kavallerie zurückgezogen werden sollte. Ein heftiger deutscher Gegenangriff führt fast zur Rückeroberung von Bouchavesnes, aber nach verzweifelten Kämpfen werden die Angreifer vertrieben. Das kanadische Korps wird nach 6.000 Mann Verlusten aus der Linie gezogen, muß aber bereits am 26. September wieder in die Kämpfe eingreifen.

Ostfront

Rumänien: Die Regierung verlangt nach einer französischen Militärmission, es stehen jetzt 38 Divisionen der Mittelmächte ihren Truppen gegenüber.
Brussilow-Offensive, Pripet: Deutsche Truppen werden in der Nähe der Eisenbahnstrecke Kovel-Rowno und entlang des Flusses Stokhod abgewehrt.

Seekrieg

Ostsee: Der viel fähigere Vize-Admiral J. Nepenin ersetzt Kanin als Befehlshaber der russischen Ostsee-Flotte, aber der Oberste Kriegsrat verbietet eine verstärkte U-Boot-Offensive.

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