Kriegstagebuch 20. September 1915

Askari mit Reichskriegsflagge

Ein eingeborener Soldat der deutschen Schutz-truppe in Ostafrika, ein Askari, mit der Reichs-kriegsflagge.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 20. September 1915:

Afrikanische Fronten

Ost-Afrika – Gefecht von Longido, westlich gegenüber der deutschen Grenze: 80 eingegrabene deutsche Soldaten wehren 450 Briten ab. Die King’s African Rifles verwenden zum letzten mal eine Fahne im Gefecht, vermutlich überhaupt das letzte Mal bei britischen Truppen.

Westfront

Aisne: Die Franzosen konsolidieren ihre eroberten Positionen am Aisne-Marne-Kanal.
Elsass: Französischer Vorstoß beim Hartmannsweilerkopf.

Südfronten

Italienische Front: Schwere Kämpfe in den Abschnitten am Plezzo und Kras.
Serbien: Der britische Militärattache meldet, daß mehr Truppen- und Zugbewegungen hinter den Flüssen erfolgen und daß eine stetige Zunahme der österreich-ungarischen-deutschen Streitkräfte erfolgt.
Ungarn: Feldmarschall Mackensen bezieht unter strenger Geheimhaltung sein Hauptquartier in Timisoara.

Mittlerer Osten

Hamiltons zweiter Gallipoli-Report (erstellt am 26. August und deckt den Zeitraum vom 5. bis 30. Mai ab) wird veröffentlicht.

Politik

Fünf schwedischen Banken verkünden, daß sie an Deutschland ein Darlehen über 40 Millionen Krone für Kohle vergeben haben. Deutsch-Dänisches Handelsabkommen (24. September).

Heimatfronten

Australien: Die Wehrpflicht-Liga in Neu-Südwales wird gegründet.

Praxisbahn
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