Kriegstagebuch 20. März 1917

Britische Soldaten mit französischen Kindern

Britische Soldaten mit französischen Kindern an diesem Tag im gerade befreiten Vraignes. Im Hintergrund der deutsche ‘Abschiedsgruß’.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 20. März 1917:

Westfront

Aisne: Deutsche Soldaten zerstören die unersetzliche mittelalterliche Burg von Coucy-le-Chateau, 16 km nördlich von Soissons, um diese als potenziellen Beobachtungsposten auszuschalten.
Artois: Das BEF beginnt mit dem vorbereitenden Artilleriebeschuß für die Arras-Offensive.

Ostfront

Russland: Ex-Zar Nikolaus II. besichtigt Truppen beim STAVKA und fordert deren Loyalität gegenüber der Provisorischen Regierung und verlangt die Fortsetzung des Krieges.
Rumänien: Generalstabschef Iliesca macht Russland für die militärischen Katastrophen vom Herbst 1916 verantwortlich.

Seekrieg

Deutschland: Handelszerstörer Möwe kehrt nach Kiel zurück.
China: Die chinesische Marine besetzt 2 internierte deutsche Kanonenboote vor der Kriegserklärung am 14. August 1917. 20 internierte Dampfer (zusammen 21.000 Tonnen) wurden bereits am 14. März beschlagnahmt.

Geheimkrieg

Österreich-Ungarn: Die Prinzen Sixtus und Xavier halten sich in Wien für geheime Friedensvorschläge bis zum 25. März auf.

Politik

Großbritannien: Das Imperial War Cabinet trifft sich zum ersten mal (14 Sitzungen bis zum 17. Mai).

Neutrale

USA: Das US-Kabinett stimmt zu, daß der Krieg unvermeidlich ist. Präsident Wilson bestellt den Kongress für den 2. April 1917 ein.

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