Kriegstagebuch 20. Juni 1918

 Francesco Baracca

Das italienische Jagdflieger-Ass Francesco Baracca wird in der Luft von zwei Gewehrkugeln getroffenen, wovon eine ihn tödlich am Kopf verwundet.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 20. Juni 1918:

Luftkrieg

Italienische Front: Die Italiener schießen 14 österreich-ungarische Flugzeuge über den Piave ab, aber das Top-Ass der Italiener, Baracca, wird bei einem Tiefflugangriff in seinem Nieuport-Jäger getötet. Amerikanische Piloten fliegen erstmals mit italienischen Bombern in den Kampf.

Südfronten

Piave: Boroevic schickt ein Telegramm an das österreich-ungarische Oberkommando ‘Da die Monarchie … ihren Pflichten als Verbündeter treu nachgekommen ist … und nicht das Risiko eingehen kann, vielleicht entwaffnet zu werden, schlage ich vor, sich … hinter die Piave zurückzuziehen’. Kaiser Karl gibt die Erlaubnis. Boroevic plant, sich nur nachts zurückzuziehen und die Italiener beschließen, die Brücken besser nur zu beschießen als Massenangriffe durchzuführen.

Naher Osten

Aserbaidschan: Die türkische 5. Kaukasische Division (6.000 Mann) kommt in Ganja (russisches Jelisawetpol) als Kern von Enver Paschas ‘Armee des Islam’ an (insgesamt 18.000 Mann unter Envers 28-jährigem Halbbruder Nuri Pascha). Ein Regiment marschiert am 26. Juni ab, um die Tartaren von Aserbaidschan zu unterstützen.
Palästina: Großbritannien setzt die Zivilgerichte in den besetzten Gebieten wieder ein.

Afrika

Ostafrika: General Northey zum Gouverneur und Oberbefehlshaber in Britisch-Ostafrika ernannt. Brigadegeneral Hawthorn übernimmt das NRFF. Die Kartucol hält für Nachschubslieferungen am Vacha-Farmhaus an.

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