Kriegstagebuch 20. Juli 1918

Französische Soldaten gehen in Deckung

Französische Soldaten gehen in Deckung, als einer ihrer Panzer getroffen wird.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 20. Juli 1918:

Westfront

Champagne und Marne: DIE DEUTSCHEN TRUPPEN GEHEN WIEDER ÜBER DIE MARNE ZURÜCK. Die Gesamtzahl der durch die Alliierten eingebrachten Kriegsgefangenen beträgt 20.000 und 400 Kanonen wurden erbeutet. Mangin hat nur 32 Panzer, macht aber 8 Angriffe. Die britische 51. und 62. Divisionen greifen an, gewinnen aber nur 1,5 Kilometer und 500 Kriegsgefangene gegen versteckte MG-Stellungen (Schlacht von Tardenois bis zum 31. Juli).
Flandern: Ludendorffs Telegramm an Rupprecht: ‘Angesichts der Situation der Heeresgruppe Kronprinz Wilhelm, die …. noch eine große Menge an Truppen aufbrauchen wird, und …. die Möglichkeit einer britischen Offensive wird die ‘Hagen’-Operation wahrscheinlich nie in die Tat umgesetzt werden.’

Seekrieg

Ostatlantik: Das als Truppentransporter verwendete Passagierschiff der White-Star-Linie, Justicia (32.234 Tonnen, 10 Tote) sinkt vor Westschottland nach hartnäckigen Angriffen seit dem 19. Juli durch das Küsten-U-Boot UB 64 (Schrader) und dem Todesstoß durch UB 124, trotz bis zu 40 Begleitschiffen. UB 124 wird später von Wasserbomben des Zerstörers HMS Mame im Northern Channel versenkt.

Heimatfronten

Frankreich: Foch bittet Clemenceau, Ende 1918 die Klasse der Wehrpflichtigen von 1920 einzuberufen.

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