Kriegstagebuch 20. August 1916

'U 35' erhält Besuch durch ein kleines UB-Küsten-U-Boot.

‘U 35’ erhält Besuch durch ein kleines UB-Küsten-U-Boot. Der Mann in der britischen Uniform (rechts) auf U 35 ist Hauptmann Wilson, des Königs Bote, welcher von Arnauld auf dieser Patrouille gefangen genommen wurde.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 20. August 1916:

Seekrieg

Mittelmeer: Das deutsche U-Boot U 35 (Arnauld) kehrt nach einer 25-tägigen Rekordpatrouille (seit dem 26. Juli) nach Cattaro zurück. Es hat mit 900 Granaten und 4 Torpedos 54 Schiffe (davon 32 italienische, beladen mit 50.000t Kohle) mit insgesamt 91.000 Tonnen versenkt, vor allem im französischen Patrouillengebiet im westlichen Mittelmeerraum.

Südfronten

Geheimkrieg: Die Österreicher knacken den neuen italienische Chiffre-Code innerhalb von 38 Stunden.
Saloniki: Sarrail und seine fünf alliierten Kommandanten stimmen darüber überein, die Offensive zu verschieben. Jedoch beginnen sie eine Gegenoffensive, als die bulgarische 7. Division 380 Verluste den sich zurückziehenden Franzosen zufügt. Der serbische General Jurisic-Stürm wird im Kommando über die Dritte Armee durch General Vassic ersetzt.

Naher Osten

Armenien: Das IV. Kaukasus Corps erobert die Mus-Brücke zurück und nimmt 500 Kriegsgefangene.
Persien: Baratow hält am Sultanbulak-Pass an, 83 km nördlich von Hamadan. Er verfügt über 7.000 einsatzbereite Männer mit 22 Kanonen gegen 17.000 erschöpfte Türken.

Politik

Die Friedensgespräche zwischen Österreich-Ungarn und Montenegro werden abgebrochen.

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