Kriegstagebuch 2. März 1916

Grenadiere der britischen Scots Guards

Grenadiere der britischen Scots Guards bereiten Mills-Granaten in Flandern vor.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag) den 2. März 1916:

Westfront

Flandern: Die britische 17. Division erobert ihre Stellungen zurück, welche sie am 14. Februar nördlich von Ypern-Comines-Kanal verloren hatte. Die Vierte Armee des BEF löst die französische Zehnte Armee in ihrer 25 km langen Frontlinie im Abschnitt Loos-Ransart ab. Die britische 12. Division befindet sich in Kämpfen am Hohenzollern-Krater (bis 18. März).
Verdun: Deutscher Artilleriebeschuss nördlich des Stadt. Straßenkämpfe im Ort Douaumont. Die französischen Truppen wehren einen Angriff auf Vaux ab, wobei Hauptmann de Gaulle (der zukünftige Anführer der Frei-Franzosen im 2. Weltkrieg und späterer Staatschef) verwundet und gefangen genommen wird.

Ostfront

Russland: Der französische Oberbefehlshaber Joffre fordert eine russische Offensive um den Druck auf Verdun zu verringern.

Seekrieg

Mittelmeer: Allierte Konferenz auf Malta bis zum 7. März, wobei beschlossen wird, die 18 Patrouillenzonen auf 11 zu reduzieren. Die italienischen Delegierten gestehen ein, daß ihre vier Zonen 76 Patrouillenboote erfordern, sie aber nur 50 verfügbar haben.

Neutrale

Rumänien: Tod der Witwe Q. Elizabeth (Elisabeth of Wied, Drehbuch ‘Carmen Sylva’) im Alter von 72 Jahren.

Heimatfronten

Großbritannien: Alle alleinstehenden Männer im Alter von 18 bis 41 Jahren können zum Miltärdienst einberufen werden. Lord Derby kritisiert die Ausnahmen, Frauen müßten Männer zu Hause ersetzen können.
Der Schlussbericht der Königlichen Komission zu Geschlechtskrankheiten enthält den Vorschlag für eine kostenlose Behandlung für die zu 10% infizierte Stadtbevölkerung.

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