Kriegstagebuch 2. Juni 1915

Steinlawine auf Alpini

Österreichische Standschützen in Bereitschaft, eine Steinlawine auf italienische Alpini loszulassen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 2. Juni 1915:

Südfronten

Isonzo: Den Italiener gelingt es nicht am Krn bis zum 4. Juni durchzubrechen. Das österreich-ungarische XV. Korps führt einen Gegenangriff zwischen Tolmin und Karfreit durch, der am 4. Juni wegen schwerer Verluste abgebrochen wird. Das italienische Cividale Alpini Bataillon erklettert das Sleme-Massiv, nur um von einer österreich-ungarischen Steinlawine zurückgeschlagen zu werden.

Ostfront

Galizien: Nur noch ein 5 km breiter russischer Korridor nach Przemysl vorhanden, nachdem die österreich-ungarischen-deutschen Truppen von Norden und Südwesten durchgebrochen sind. Deutsche Truppen bringen einen russischen Angriff bis zum 4. Juni gegen die österreich-ungarische Vierte Armee zum stehen.

Seekrieg

Osmanisches Reich: Die alliierte Blockade von Kleinasien wird förmlich erklärt.
Nordsee: Die Kreuzer der Harwich Force führen jeweils ein Wasserflugzeug mit, um auf Zeppelin-Patrouille zu gehen. Dies bleibt ebenso erfolglos, wie sie zweimal vergeblich von deutschen Wasserflugzeugen bombardiert werden.

Heimatfronten

Osmanisches Reich: Die Bevölkerung der armenischen Stadt Shabin Karahisar kämpft bis in den Tod bis zum 30. Juni. Deportation und Massaker an 65.000 Armeniern in der Provinz Erzerum beginnt (bis 30. Juli), sowie in Erzinjan (7.-10. Juni).

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