Kriegstagebuch 2. Dezember 1915

Hl Jungfrau im Schützengraben

In diesem österreich-ungarischen Schützengraben an der Ostfront spendet die Heilige Jungfrau den Soldaten Trost in einer schweren Zeit.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 2. Dezember 1915:

Ostfront

Galizien: Die österreich-ungarischen Truppen werden auf das Westufer des Flusses Styr zurückgedrängt, werden wieder am 17. Dezember zurückgeschlagen und es werden mehrere Angriffe am 3. Dezember an verschiedenen Stellen abgeschlagen.

Westfront

Das deutsche Kommunique berichtet von Artillerieduellen und unterirdischen Minenexplosionen an verschiedenen Punkten. Das französisch Abendkommunique meldet: ‘zwischen der Somme und der Oise gab es einen heftigen Beschuß von unseren Stellungen bei Dancourt, Marqui-Villiers und Le Cessier – in der Gegend von Roye -, auf welchen unsere Batterien erfolgreich geantwortet haben’.

Südfronten

Serbien: Das deutsche Hauptquartier meldet den Einmarsch in den Nordwesten von Montenegro, wo der Kronprinz von Serbien in Cetinje eintrifft.
Griechenland: Die Orient-Armee von Sarrail kommt unter den Oberbefehl von Joffre.
Italienische Front: Der in Triest geborene italienische Schriftsteller und Kriegsfreiwillige Scipio Siapater fällt im Alter von 27 Jahren auf dem Mt. Podgova.

Afrikanische Fronten

Tanganjikasee: Leutnant Rosenthal, der Kapitän der Kingani, entdeckt die neu eingetroffene Flottille der britischen Royal Navy bei Lukuga, wird aber gefangen genommen.

Seekrieg

Ägäis: Das Schlachtschiff Agamemnon zerschießt die Kavak-Brücke am Kopf des Golfs von Xeros.
Schwarzes Meer: 50 Landungsboote (mit einer Kapazität von je 760 Mann) werden für die russische Schwarzmeer-Flotte bestellt, nur 20 werden mit Motoren im Jahr 1916 fertig gestellt.

Besetzte Gebiete

Polen: Der Amerikaner Dr. Kellogg verhandelt mit den Deutschen über Nahrungsmittelhilfen.

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