Kriegstagebuch 2. April 1916

nach einem Luftschiff-Angriff

Ein britisches Heim in Ruinen nach einem Luftschiff-Angriff.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 2. April 1916:

Luftkrieg

Großbritannien: Die deutschen Luftschiffe L14 und L22 bombardieren Leith und Edinburgh (mit den eigentlichen Zielen des Marinestützpunkt Rosyth und Forth Bridge). 37 Opfer durch 44 Bomben (Nacht vom 2./3. April).
Westfront: 20 Anglo-deutsche Luftkämpfe (3 deutsche Flugzeuge werden als vermutlich getroffen gemeldet).

Westfront

Verdun: Deutsche Fortschritte in Wald Caillette (Douaumont-Vaux), welche sich Fort Souville nähern.

Ostfront

Deutsche Truppen werde in in der Region von Lyakhovichi abgeschlagen.

Besetzte Gebiete

Frankreich und Belgien: Die OHL (Oberste Heeresleitung) teilt 5 Armee-Hauptquartiere mit, daß die Absicht besteht, 50.000 Arbeiter zwangsweise zu verpflichtet. Die Sechste Armee beauftragt den Gouverneur von Lille am 11. April, 1.400 Zwangsarbeiter pro Tag ab dem 22. April zu stellen.

Neutrale

Holland: Raemaekers Cartoon ‘Der letzte Wurf’ (worin der Kaiser und Kronprinz mit dem Tod würfeln) erscheint im Amsterdamer Telegraaf.
Großbritannien: Explosion einer Munitions-Fabrik in Faversham (Kent), welche 106 Menschen tötet.

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